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Nationalpflanzen

Pflanzen als Nationalsymbole

Neben der Flagge, dem Wappen oder der Nationalhymne werden in vielen Ländern der Erde auch Pflanzen als Nationalsymbole verwendet. Teilweise wird dieses offiziell von der jeweiligen Regierung so bestimmt, so z. B. Guaria morada syn. Cattleya skinneri in Costa Rica im Jahre 1939. Meistens allerdings sind bestimmte Pflanzen durch eine lange geschichtliche Tradition und eine weit verzweigte Mythologie tief im Bewusstsein der Menschen eines Landes verwurzelt, etwa die Eiche in Deutschland oder der Enzian in Österreich.

Herr Rösemann recherchiert schon seit einigen Jahren über solche „Nationalpflanzen“ und inzwischen haben fast 140 Länder auf seine Anfragen geantwortet. Insbesondere die Botanischen Gärten gaben bereitwillig Auskunft und sandten manchmal sogar Broschüren, Poster, Dias und auch Herbarbelege zu.

Wir möchten einen Auszug aus den Ergebnissen an dieser Stelle gerne dokumentieren. Lassen Sie sich von den Bildern inspirieren und zumindest in Gedanken in fremde Länder entführen.

Nächster Termin


Dienstag, der 12. März 2019 - „Reichtum, Macht, Muskatnuss: Der Schatz der Gewürzinseln“

Vortrag von Alexandra Kehl, Botanischer Garten der Universität Tübingen, zum Jahresthema des Verbandes Botanischer Gärten (VBG): „Forscher, Sammler, Pflanzenjäger – unterwegs mit Humboldt & Co.“ Der Vortrag entführt in längst vergangene Jahrhunderte, als exotische Gewürze wie Pfeffer, Zimt oder Muskatnuss mit Gold aufgewogen wurden. Sie waren nicht nur begehrte Statussymbole, sondern hatten auch eine enorme wirtschaftliche und politische Bedeutung. Das Land wo der Pfeffer wächst und die Gewürzinseln galten als unheimlich verheißungsvoll und von ihrer Entdeckung versprachen sich europäische Nationen unendlichen Reichtum, politische Macht und militärische Stabilität. Es wurden Kriege geführt und Länder verkauft, viele Menschen starben, manche wurden tatsächlich reich. Neben der spannenden Geschichte rund um die Entdeckung Indiens und der Gewürzinseln werden die Gewürzpflanzen selbst vorgestellt, die –manchmal ganz unscheinbar– einst die Welt bewegten. Eintritt ist frei.
Dienstag, 12. März 2019 18.30 Uhr Botanischer Garten Osnabrück, Bohnenkamp-Haus, Helikoniensaal


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